Meine Stillregeln

Für den Alltag, das klassische Stillen, folgen meine persönlichen drei wichtigsten Stillregeln.

Diese sage ich mir teilweise jetzt noch vor, wenn ich gestresst, mal eben schnell das schreiende Baby auf der Bank im Drogeriemarkt – den Großen mit einem Obstriegel beschäftigt – beruhigen will.

Ersteinmal tief Durchatmen und entspannen ist wie in jeder stressigen Lebenssituation auch hier angesagt. So einfach es klingt, so gut tut es.

Die erste Regel liegt mir besonders am Herzen, weil ich erst Vorgestern beim Babytreff ein paar Mütter sah, die ihr in sich verdrehtes Baby stillten. Die armen Würmchen! Gut sie kennen es nicht anders und „sie werden ja auch groß“. Das stimmt, aber schöner ist es doch, wenn man es einfach schön macht, wenn es doch schöner geht, oder? Und falls es echte Stillprobleme bei euch gibt, ist das ja vielleicht schon die Lösung oder zumindest ein Anfang.

Bei Stillproblemen oder auch einfach so, weil es toll ist und sich perfekt mit meinen Stillregeln ergänzt, empfehle ich unbedingt das intuitive Stillen einmal auszuprobieren.

1. Bauch an Bauch

Richte dich und deinen Säugling für das Stillen in Wiege- oder Liegeposition Bauch an Bauch aus (Im Rückengriff: Babybauch Richtung Mamis Rücken/Körper).

Also so, dass das Kind an deiner Brust trinken kann ohne seine Wirbelsäule, weder im Hals noch im Rücken, drehen zu müssen.

Zeigt der Bauch des Babys nach oben, liegt oder sitzt es, je nach Alter und Größe, auf dem Rücken muss es den Kopf oder Oberkörper ja um 90° drehen um trinken zu können. Das ist einerseits ziemlich ungemütlich, wie du dir vielleicht vorstellen kannst. Andererseits kann es so ja auch nicht effektiv trinken, muss immer wieder absetzen und kann bestimmt nicht richtig saugen.

In der Bauch an Bauch Stellung „umarmt“ das Baby die Brust. Der untere Arm ist also unter der Brust und nicht zwischen deinem und seinem Körper eingeklemmt.

2. Nase an Nippel

Richte dich und deinen Säugling für das Stillen Nase an Brustwarze aus.

Also so, dass wenn du wirklich entspannt sitzt oder liegst, du keine Brust irgendwo hinziehst oder das Baby allein mit den Armen hältst, dass Babys Nasenspitze die Brustwarze deutlich berührt. Wenn es dann seinen Mund öffnet und den Kopf dabei etwas in den Nacken legt, kannst du es einen Zentimeter heran ziehen und schwups ist es perfekt angedockt.

3. Das Baby zur Brust, nicht die Brust zum Baby

Hebe die Brust nicht an. Hänge sie dem Baby nicht in den Mund. Mach die Brust frei und lasse sie da wo sie ist. Positioniere dich und das Baby Bauch an Bauch, Nase an Nippel und los geht’s. Das Baby dockt dann schon alleine an. Schönes Stillen wünsche ich Euch!<3

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1 Kommentar zu „Meine Stillregeln

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