Pommes sind auch Gemüse!

Ja. Inzwischen sehe ich das so. Mein Großer ist ein waschechter Gemüsemuffel. Da musste ich kreativ werden um mehr Gemüse in ihn rein zu kriegen als die 10% Karottensaft die sich in vermeintlich gemüsehaltigen Quetschies und Riegeln befinden.

Pommes sind Kartoffeln. Kartoffeln sind gesund! Sie enthalten viel Stärke, also Kohlehydrate. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Nahrung. Ein Kind das sich viel bewegt (das tun Kinder im Normalfall), wird hiermit eine gute Energiequelle geliefert. Außerdem enthalten sie verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. „Richtiges Gemüse“ hat von letzteren zwar viel mehr, aber Kartoffeln haben deutlich mehr als gar kein Gemüse.

Pommes kann man toll in rote Soße tunken. Und diese muss kein zuckerhaltiges Teufelszeug sein! Sondern ebenfalls eine wertvolle Gemüsesoße.

Pommes sind fettig. Perfekt, denn auch gutes Fett gehört zu einer ausgewogenen Ernährung, die unsere Schützlinge brauchen. Allerdings nicht zu viel! Sowohl aus geschmacklichen als auch gesundheitlichen Gründen muss das gewählte Fett, am besten hochwertiges Pflanzenöl, sparsam dosiert werden.

Pommes sind salzig. Müssen sie ja gar nicht sein. Dafür machen wir sie einfach selbst.

Pommes mit roter Soße und Frikadellchen – Teil I

Pommes

Zutaten. Kartoffeln, hochwertiges Pflanzenöl (z.B. Rapsöl), Gewürze wie Paprikapulver, Pfeffer und ggf Salz.

Kartoffeln schälen und in Pommesform bringen.

Große Kartoffeln kannst du in schöne extra lange Pommes verwandeln. Schneide sie zunächst längs in 5-10 mm dicke Scheiben. Wobei du dich möglichst für eine Dicke entscheiden solltest, damit sie gleich schnell garen. Aus den Scheiben dann gleich dicke Streifen schneiden. Machs dir leicht und stapel ein paar Scheiben zum Streifen schneiden so übereinander, dass du einerseits möglichst viele Pommes mit einem Schnitt erzeugst und andererseits Unfall- und Verletzungsgefahr möglichst gering hältst. Kleine Kartoffeln, wie Drillinge, kann man auch ungeschält (aber gut gewaschen) zu Pommes machen. Diese passen praktischerweise in unser bislang überflüssiges „Gemüseschneidegerät“ wie man es aus Dauerwerbesendungen kennt. Hierfür tatsächlich praktisch. Aber auch mit Messer und Brettchen bekommt man das schnell und einfach hin, wenn man etwas übt.

Pommes auf dem Blech würzen und verteilen.

Hier kommen die kleinen Helfer groß raus. Miko liebt es zu würzen und probiert diese auch gerne. Beim Salz aufpassen oder selbst salzen, die Pommes sollen nachher lecker schmecken und gesund sein, daher ist weniger mehr. Für unser BLW-Baby lege ich eine Handvoll Pommes ungewürzt bei Seite. Da wir noch am Anfang der Beikost sind, halte ich raffinierte Würzungen für sie noch nicht für notwendig. Abgesehen vom Salz kann ein Baby aber natürlich Gewürze essen. Schärfe ist dabei Geschmacksache. Die Pommes also einfach aufs Blech mit Backpapier legen, würzen lassen, einen Schuss Öl drüber geben (nicht zu viel, sonst werden die Pommes matschig, statt knusprig) und mit den Händen alles gut vermischen. Dann die gewürzten Kartoffelstifte gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Sie sollten alle möglichst nebeneinander liegen. Die Babypommes kommen auch mit etwas Öl in einer kleinen Auflaufform, oder einer Salzfreien Ecke auf dem Blech einfach mit in den Ofen.

Pommes im Ofen knusprig backen.

Bei rund 180°C Umluft brauchen die Pommes bei uns ca 20-25 Minuten. Das ist aber abhängig von Gerät und Pommesdicke unterschiedlich. Auch kommt es darauf an wie man seine Pommes am liebsten isst. Behalte sie am besten im Auge und probiere im Zweifelsfall mal eine.

Variante

Auch Süßkartoffeln und Wurzelgemüse lassen sich so zu „bunten“ Pommes machen. Allerdings sind sie in Ihrer Konsistenz anders als Kartoffelpommes und waren daher dennoch nix für unseren Gemüsemuffel. Vielleicht klappts ja bei dir!

Jetzt wünsch ich guten Appetit und freue mich wie immer über feedback!!

Alles Liebe, Claudia

 


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Alles Liebe, deine Claudia ❤

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